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| Sahst du ein Glück vorübergehn, |
| Das nie sich wiederfindet, |
| Ists gut in einen Strom zu sehn, |
| Wo Alles wogt und schwindet. |
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| 5 | O! starre nur hinein, hinein, |
| Du wirst es leichter missen, |
| Was dir, und solls dein Liebstes sein, |
| Vom Herzen ward gerissen. |
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| Blick unverwandt hinab zum Fluß, |
| 10 | Bis deine Thränen fallen, |
| Und sieh durch ihren warmen Guß |
| Die Fluth hinunterwallen. |
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| Hinträumend wird Vergessenheit |
| Des Herzens Wunde schließen; |
| 15 | Die Seele sieht mit ihrem Leid |
| Sich selbst vorüberfließen. |